Sarah Hündgen


Sarah Hündgen hat an der ZU ihren Master in Communication & Cultural Management abgelegt und arbeitet derzeit als Account- & Projektmanagerin bei der Utopia GmbH / Utopia.de.

Wie hat dich dein Studium auf die heutige Tätigkeit vorbereitet?

"Das Studium an der ZU hat in mir die Gewohnheit geformt, genauer zu beobachten, alles in einen größeren Zusammenhang zu stellen, und den Status quo kritisch zu hinterfragen. Insofern hat es mich vielleicht nicht direkt inhaltlich auf meine heutige berufliche Tätigkeit beim Nachhaltigkeitsportal Utopia.de vorbereitet, aber mich doch ganz entscheidend bei der Wahl meines Arbeitgebers beeinflusst.
An der ZU wird man zudem ermutigt, sich immer wieder mit anderen Perspektiven und Herangehensweisen auseinanderzusetzen. Diese „strukturierte Neugier“ kommt mir heute zu Gute, wenn ich ganz verschiedene Partnerunternehmen – vom Öko-Pionier über das trendige Start-up bis hin zum Großkonzern auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit – betreue."

Warum genau CCM?

"Meinen Bachelor habe ich zunächst in BWL absolviert, und ich glaube auch immer noch daran, dass die Wirtschaft bzw. Geld unsere Welt und unser Miteinander in großen Teilen bestimmt. Was man persönlich davon hält, ist eine andere Frage. Im CCM-Studium wollte ich jedoch einen Schritt weitergehen und mich damit auseinandersetzen, wie Systeme im Allgemeinen funktionieren, wie sie sich evtl. auch verändern (lassen), und wieso sich der Status quo dann doch so häufig reproduziert. Der Fachwechsel durch den nicht-konsekutiven Masterstudiengang hat es mir ermöglicht, stets „zwei Brillen“ mit mir herumzutragen, durch die ich Situationen und Probleme betrachten und Annahmen hinterfragen kann. Das bereichert mein Leben ungemein – und verkompliziert es in Teilen, weil es keine simplen Wahrheiten mehr gibt."

Was hat die ZU rückblickend geleistet, was eine andere Universität nicht im Ansatz bietet?

"Es gibt sicher andere Universitäten, die einen zu einem „besseren“ Arbeitnehmer machen. Aus meiner Sicht als Mensch und aktiver Teil der Gesellschaft kann ich aber jedem nur empfehlen, ein Studium an der ZU mit all seinen Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Chancen in Erwägung zu ziehen. Nicht zuletzt war die „Kultur des Scheiterns“ eine Erfahrung, die mich in meinem Entscheidungsverhalten – auch über das Berufliche hinaus – geprägt hat."
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