Zweiter Jahrgang von Start-ups zieht ins Gründerzentrum der ZU ein

05.07.2018

Zehn Gründerteams profitieren ab sofort von einer umfangreichen Unterstützung in Form von Beratung, Netzwerken, Veranstaltungen sowie Workshops

Die ZU hat den zweiten Jahrgang von studentischen Start-ups und Initiativen prämiert und in das im Herbst vergangenen Jahres neu eingerichtete Gründerzentrum „PioneerPort“ auf dem SeeCampus am Seemooser Horn aufgenommen. Dort werden die Teams ihre Geschäftsideen mit Unterstützung durch ein eigenes Förderprogramm weiterentwickeln und vorantreiben.


Insgesamt 19 Teams – und damit mehr als doppelt so viele wie noch zum Start im vergangenen Herbst – hatten sich um den Einzug beworben. Eine Jury, bestehend aus ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts, Mitgliedern des „PioneerPort“-Beirates und des „PioneerPort“-Leitungsteams, entschied über die Bewerbungen. Zehn neue Teams erhielten den Zuschlag, und zwei Teams bekamen eine Verlängerung ihres Aufenthaltes um ein halbes Jahr, um ihre Geschäftsidee weiterentwickeln zu können.


„Es freut mich sehr, dass wir mit dem ,PioneerPort‘ an der ZU eine Einrichtung schaffen konnten, die es unseren Studierenden erlaubt, im Rahmen ihres Studiums und darüber hinaus eigene Geschäftsideen und Lösungsansätze für die Herausforderungen der Gesellschaft zu entwickeln,“ erklärt ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts. „Die Teams orientieren sich dabei an dem von der ZU vermittelten ,Mehrwertigen Unternehmertum‘, indem die Gründungsideen nicht nur klassische ökonomische Geschäftsmodelle umfassen, sondern es sich immer wieder auch zur Aufgabe machen, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Das macht die ZU-Gründerteams anders, dadurch leisten sie einen echten Mehrwert, und darauf sind wir sehr stolz.“


Alle Teams erfahren nun im Gründerzentrum umfangreiche Unterstützung in Form von Beratung, Netzwerken, Veranstaltungen sowie Workshops und arbeiten zugleich an ihrer Idee weiter. Ausgewählt wurden:


  • Amplify Digital: Beratungs-Start-up für Digitalprojekte mit Blick auf kleinere und mittlere Unternehmen.
  • Flatty: Vermittlungsagentur für Wohnungssuchende anhand von Videos und Kurzvorstellungen.
  • EFG – Energie für Gebäude: energetische Sanierung von Gebäuden hin zu einem umweltfreundlichen System.
  • Kontrakt: vollumfängliches Vertragsmanagement von bestehenden und neuen Verträgen.
  • Hungreet: Plattform via Webseite und App zum sozialen Austausch kombiniert mit der Leidenschaft für das Kochen.
  • Corcle: Neu-Erfindung der Visitenkarte durch digitale Vermittlungsformen.
  • Demagogue: Design von und Handel mit Kleidung mit politischen Botschaften.
  • Die Hotellotsin: Beratung von Hotels im Bereich der Digitalisierung.
  • Auxilio: Plattform für die Vermittlung von ehrenamtlichen Tätigkeiten weltweit.
  • Raisnpick: Plattform und Datenbank für den Online-Handel mit 3D-Modellen im Bereich Mode und Design.


Verlängert wurde außerdem die Förderung von zwei Start-ups, die bereits an ihrer Geschäftsidee im „PioneerPort“ arbeiten:


  • Laketyre: Plattform für Anbieter und potentielle Käufer von Kompletträdern, Reifen oder Felgen.
  • ConRad: Entwicklung einer App mit Anreizen für Veränderungen im Mobilitätsverhalten.


„Wir möchten mit dem Gründerzentrum ,PioneerPort‘ ein Angebot für unsere Studierenden schaffen, bei welchem sie erfahren, was es heißt, Verantwortung im unternehmerischen Sinne zu übernehmen. Dabei unterstützen wir sie als Universität aktiv und halten ihnen den Rücken frei,“ erklärt der Sprecher des „PioneerPort“-Leitungsteams Sascha Schmidt.