ZU tritt dem Verein „Familie in der Hochschule“ bei

19.07.2018

Mit der Unterzeichnung der gleichnamigen Charta geht die ZU die Selbstverpflichtung ein, Standards der Familienorientierung zu verfolgen und umzusetzen

Die ZU ist dem „Familie in der Hochschule e.V.“ (noch nicht eingetragen) beigetreten. Darin vertreten sind aktuell 112 Hochschulen und ein Studentenwerk aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der Unterzeichnung der gleichnamigen Charta geht die ZU die Selbstverpflichtung ein, anspruchsvolle Standards der Familienorientierung zu verfolgen und umzusetzen.


„Chancengleichheit, die Förderung von Diversität sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind ausdrücklich in der Grundordnung der ZU verankert. Die Mitglieder der ZU fühlen sich verpflichtet, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten, hierbei wird die Förderung der Familienfreundlichkeit als grundlegender Baustein angesehen“, erläutern ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts und die stellvertretende Diversitätsbeauftragte Katrin Staudinger in der Beitrittserklärung.


So zählt seit Jahren zum Anspruch der ZU, Mitarbeitenden wie Studierenden ein Umfeld zu bieten, in dem sich Beruf, Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützende Tätigkeiten besonders gut vereinbaren lassen. Dazu gehört beispielsweise eine Arbeitszeitgestaltung mit hoher Flexibilität und mit einer Vielzahl von individuellen Arbeitszeitmodellen, die an die Bedürfnisse der einzelnen Familien angepasst werden. Darüber hinaus wird Telearbeit ermöglicht, wenn ein familiär bedingter Grund vorliegt. Als kleine Universität kann die ZU Studierenden mit Kind ebenfalls individuelle und situationsbezogene Gestaltungsspielräume bei der Studienorganisation anbieten.


Der „Familie in der Hochschule e.V.“ (noch nicht eingetragen) verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben im deutschsprachigen Hochschulraum zunächst zu verankern und im erweiterten Hochschulverbund weiter zu entwickeln. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden und eröffnet die Möglichkeit der Entwicklung und Etablierung eines unverwechselbaren Marken- und Qualitätskennzeichens von Familienbewusstsein an Hochschulen. Zugeschnitten auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem thematisiert sie die Bereiche Wissenschafts- und Führungskultur, Selbstverantwortung und Diversität sowie Arbeits- und Studienbedingungen, Ressourcen, Infrastruktur und Service über normative und instrumentelle Standards und geht damit weit über familienorientierte Mindeststandards hinaus.


Zum „Familie in der Hochschule e.V.“ (noch nicht eingetragen) gehören in Baden-Württemberg unter anderen die Universitäten Heidelberg, Hohenheim, Konstanz, Mannheim und Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie an sowie in der Schweiz die Universitäten Bern und Zürich und in Österreich die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Technische Universität Wien.