ZU-Professorin Andrea Schneiker in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung gewählt

11.05.2021

„Ich freue mich darauf, mich in die Arbeit der AFK aktiv einzubringen und ein bisschen mehr Friedens- und Konfliktforschung an den Bodensee zu bringen.“

Professorin Dr. Andrea Schneiker, Inhaberin des Lehrstuhls für Global Governance an der ZU, ist in den Vorstand der renommierten Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) gewählt worden. Die AFK ist eine wissenschaftliche Vereinigung, zu der sich Friedensforschende aus dem deutschsprachigen Raum und aus verschiedenen Disziplinen zusammengeschlossen haben.


„Ich freue mich darauf, mich in die Arbeit der AFK aktiv einzubringen und ein bisschen mehr Friedens- und Konfliktforschung an den Bodensee zu bringen“, sagt Schneiker anlässlich ihrer Wahl in den AFK-Vorstand für die Amtszeit von zwei Jahren. Bevor die studierte und promovierte Politikwissenschaftlerin einem Ruf auf den Lehrstuhl für Global Governance an der ZU folgte, arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover und am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen sowie als Juniorprofessorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Universität Siegen. In Forschung und Lehre beschäftigt sich Schneiker mit der Rolle internationaler Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen insbesondere in den globalen Politikfeldern Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Sicherheit.


Die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung wurde 1968 gegründet. Sie fördert wissenschaftliche Arbeiten, die zu einem Verständnis der Ursachen von Frieden und Krieg beitragen und Grundlage für eine am Frieden orientierte politische Praxis sein sollen. Die AFK unterstützt durch die Einrichtung von Arbeitskreisen zu Themen der Friedens- und Konfliktforschung die Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Außerdem vertritt sie die Anliegen der Friedens- und Konfliktforschung in Gremien der Wissenschaftsförderung, in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik.